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Intel: Mit „Silvermont“ gegen ARM

Der Chip-Riese Intel, welcher bisher mit ansehen musste wie ARM sich nahezu den gesamten Prozessor-Markt für ultramobile Geräte wie Tablets oder Smartphones unter den Nagel riss, macht dem bis dato übermächtigen Gegenspieler nun mit der neue entwickelten Silvermont-Architektur mächtig Konkurrenz auch in Sachen Effizienz.

Intel Logo

Logo des Chip-Riesen Intel

Erprobte Fertigung und neue Technologie

Die neun Abkömmlinge der Atom-Serie wird im 22-Nanometer-Prozess mit Hilfe der neuen von Intel entwickelten dreidimensionalen Transistoren (FinDET) gefertigt und erstmals im „Bay Trail“-SoC verwendet, welches am Ende dieses Jahres erstmals in verschiedenen Tablets und eventuell Smartphones zu finden sein wird.

 

Das Design komplett umgekrempelt und mächtig aufgebohrt

Die „Silvermont“-Architektur ist das erste komplette Redesign der Atomserie, seit ihrer Einführung 2008 überhaupt. Je 2 CPU-Kerne teilen sich einen auf 1MB vergrößerten Level-2-Cache. Ein Level-3-Cache fehlt weiterhin genau wie die Funktion Hyperthreading. Dies sollte in Anbetracht der Tatsache, dass der modular ausgelegte Silvermont für bis zu 8-Prozessorkerne ausgelegt ist (4 Module) kein zu herber Verlust sein.

Um zusätzlich Energie zu sparen setzt Intel bei den kommenden Atom-Prozessoren eine dynamische Anpassung von Taktraten für CPU und Grafikeinheit ein. Alles in allem sind die Atom-CPUs auf Silvermont-Basis in Sachen Spitzenperformance ihren Vorgängern um den Faktor 3 überlegen, in Sachen Stromverbrauch sollen sie dagegen nur ein Fünftel an Energie verbrauchen.

 

Die Grafikeinheit

Zu der Grafikeinheit hat Intel derweil noch keine Angaben gemacht, aber auch hier kann man von einer deutlichen Überarbeitung ausgehen, da bis dato eine veraltete Direct-X-9-kompatible Grafiklösung von Imaginations PowerVR-Serie eingesetzt wurde, welche zwar sparsam aber zugleich sehr langsam war. Wirft man einen Blick auf die Entwicklungen der Core-I-Chips scheint dies mehr als plausibel, da dort in den letzten Jahren vor allem der Fokus auf der Weiterentwicklung und Aufwertung der integrierten Grafik-Lösungen lag.

 

Einsatz in 3 verschiedenen Marktbereichen

Zunächst sind 3 Produktlinen geplant, „Bay Trail“-Atom-SoCs für den Tablet Markt, „Merrifield“-SoCs für Smartphones und „Avoton“-SoCs für den Server-Markt, wobei die Ableger der „Merrifield“-Serie erst Anfang 2014 starten sollen.

 

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Über Christopher Schulze

Christopher ist 22 Jahre jung und Student des Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Ständig bemüht in der Welt der Technik up-to-date zu sein. Hauptsächlich beschäftigt er sich was Technik anbelangt abseits des Studiums mit Android, Web-Projekten und in letzter Zeit auch mit verstärkt Linux.

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