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Nexus 4 und Galaxy S3 im Vergleich: Unterschiede beider Smartphones

Galaxy S3 und Nexus 4 im Vergleich Per Blogeintrag hat Google neben dem „Nexus 10“-Tablet das neue Nexus 4 Smartphone vorgestellt. Am 13. November soll es für einen Preis von nur 299 Euro auf den Markt kommen. Da ist ein Vergleich mit dem Top-Android-Smartphone von Samsung sinnvoll. Daher haben wir das Galaxy S3 mit dem Nexus 4 verglichen.

Unterschiede gibt es minimale beim Touch-Display. Während Samsungs Galaxy S3 einen 4,8-Zoll-Display mit 1280 x 720 Pixeln verfügt, hat das Nexus 4 die gleiche eine ähnliche Auflösung von 1280 x 768 Pixeln bei einem etwas kleineren Display (4,7 Zoll). Dadurch ergibt sich beim Nexus 4 eine etwas höhere Pixeldichte von 318 ppi (beim S3 sind es 306 ppi). Von der Technologie setzt Samsung auf einen Super-AMOLED+ und Google auf einen WXGA IPS. Welcher Display die besseren Farben und Werte bietet, werden erste Tests zeigen.

Prozessor, Arbeitsspeicher und Flash-Speicher

Schaut man sich die Hardware-Ausstattung an, so ergeben sich eine Reihe von Unterschieden. Im Vergleich zeigt sich dieser bereits beim Prozessor. Samsung verwendet beim Galaxy S3 den eigenen Exynos 4412 Quad-Core Prozessor mit 4x 1.4GHz Taktfrequenz. Google verwendet dagegen einen Quad-Core Prozessor von Qualcomm: den APQ8064 Snapdragon S4 mit 1,5 GHz. Unterschiedliche Grafik-Chips verwenden beide Hersteller ebenfalls. Während beim Nexus 4 ein Adreno 320 zum Einsatz kommt, ist es beim Galaxy S3 ein Mali-400 MP.

Interessant wird es beim Arbeitsspeicher. Hier hat das Nexus 4 mit 2 GByte doppelt so viel wie Samsungs Galaxy S3 (1 GByte). Dagegen hat das S3 beim internen Speicher die Nase vorne. Hier sind 16, 32 und 64 GByte – je nach Modell – möglich. Diese lassen sich außerdem per MicroSD-Kartenslot erweitern. Das Nexus 4 hat lediglich zwei Varianten: 8 oder 16 GByte, die sich nicht per MicroSD-Karte erweitern lassen. Das kritisieren bereits viele Nutzer, die mit so wenig Speicher auf einem Smartphone nicht auskommen.

UPDATE 31.10.2012, 13:24 Uhr: Die LTE-Variante vom S3 hat 2 GByte Speicher, allerdings bei uns in Deutschland nur 1 GByte.

Nur 1,3-MP-Kamera beim Nexus 4

Beide Smartphones verfügen über eine 8 Megapixel Kamera, die Videos mit 1080p aufnehmen kann. Den großen Unterschied gibt es aber bei der Frontkamera. Während die vom S3 eine 1,9 Megapixel ist, hat Google eine etwas geringer auflösendere 1,3 Megapixel Kamera im Nexus 4 verbaut.

NFC, WLAN, LTE, Bluetooth und Kabelloses Laden

Keinen Unterschied zwischen beiden Smartphones gibt es, wenn es um WLAN und NFC geht. Beide Geräte verfügen über die Datenübertragungstechniken. So können beim Nexus 4 per Android Beam mit einem anderen NFC-fähigen Gerät per Fingertipp Fotos und andere Daten bequem ausgetauscht werden.

Galaxy S3 und Nexus 4 können auch beide im 3G-Netz surfen. Allerdings unterstützt das Nexus 4 bis zu 42 MBit/s, während das Galaxy S3 maximal mit 21 MBit/s Daten laden kann. Dafür gibt es vom Galaxy S3 ein Modell mit LTE-Modul – dem neuen Mobilfunkstandard, den auch das iPhone 5 neuerdings verpasst bekommen hat. Beide Geräte verfügen über Bluetooth, wobei unseren Informationen zufolge das Galaxy S3 bereits den aktuellen Standard 4.0 unterstützt.

Ein kleines Highlight beim Nexus 4 ist das kabellose Laden. Zum Aufladen muss das Smartphone nur auf die kompatible Ladematte gelegt werden. Es ist also kein zusätzliches Ladekabel notwendig. Das Galaxy S3 verfügt über diese Technik (noch) nicht. Entsprechendes Zubehör will Samsung aber liefern.

Betriebssystem: Android 4.1.1 vs. Android 4.2

Beide kommen mit Android daher. Das Galaxy S3 erhielt in den vergangenen Wochen ein Update auf Android 4.1.1. Es startete zunächst in Korea. Neuerdings haben das Android-Update auch Telekom-Kunden und bei Geräten mit E-Plus-Branding läuft es Medieninformationen zufolge ebenfalls seit gestern. Käufer eines Nexus 4 haben den Vorteil, dass das Gerät von Google selbst kommt. Der Android-Entwickler stattet das Smartphone nämlich von Beginn an mit der neuesten „Android 4.2“-Version aus, die übrigens keinen eigenen Code-Namen erhält. Stattdessen bezeichnet sie Google als „Geschmacksrichtung von Jelly Bean“. Android 4.2 bietet Photo Sphere, Multi-User-Support, Video/Display-Streaming, Wireless Charging, Daydream, Interactive Notifications und Gesture Keyboard. Außerdem wurden die Google-Suche und Google Now verbessert.

Fazit: Welches Smartphone ist nun empfehlenswert?

Unerfahrenen Käufern hilft ein Datenblatt wenig. Unserer Meinung nach bleibt Samsungs Galaxy S3 das Flaggschiff überhaupt – auch wenn es das S3 bereits seit Mai diesen Jahres gibt. Es bietet mehr Flash-Speicher und lässt sich zudem auch noch per MicroSD erweitern. Im Telekom-Netz ist außerdem das LTE-Modell vom Galaxy S3 für alle interessant, die auf schnelle Datenverbindungen viel Wert legen. Von Vorteil ist außerdem, dass beim S3 der Akku getauscht werden kann (etwa gegen einen stärkeren Akku). Außerdem gibt es das S3 in fünf verschiedenen Farben. Das lässt sich Samsung aber auch kosten: Die günstigste Variante kostet bei Amazon mit 16 GB rund 469 Euro und damit 100 Euro mehr als das Nexus 4 mit gleichem Speicher.

Googles neues Nexus 4 ist im gleichen Bereich anzusiedeln, bietet aber wegen des niedrigen Preises eine echte Alternative. Es bietet sogar vom Display her eine höhere Pixeldichte und auch das kabellose Laden ist ein nettes Feature. Mehr Leistung ist ebenfalls zu erwarten. Dafür sorgt der höhere getaktete Prozessor und der größere Arbeitsspeicher. Allerdings geht dies einher mit einer niedrigeren Akkulaufzeit. Hier sollten Käufer bedenken, dass das Nexus 4 über keinen tauschbaren Akku verfügt. Von Vorteil ist, dass das Betriebssystem von Android 4.2 von Beginn an installiert ist.

Weiterführende Informationen:

Galaxy S3 und Nexus 4 im Vergleich

Galaxy S3 und Nexus 4 im Vergleich

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Über Timo

Timo ist Chefredakteur auf Nerdzine. Als "iPhone 5"-Besitzer schreibt er auch selbst über iOS und das Apple-Smartphone. Außerdem gibt es von im News zu Tablets - allen voran natürlich vom iPad 3, welches er selbst nutzt.