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Chromebook 11: Google und HP stellen Einsteiger-Notebook vor

In seinem Chrome-Blog hat Google ein weiteres Chromebook vorgestellt. Es ist von HP und basiert auf einem ARM-Prozessor von Samsung (Exynos Dual-Core). Im Inneren werkeln hauptsächlich Tablet- und Smartphone-Hardware. Für die Version ohne Mobilfunkchip beträgt der Preis 279 US-Dollar. Vorerst wird das Gerät auch nur in den USA vertrieben.

Chromebook 11: Von Google und HP

Chromebook 11: Von Google und HP

Vor wenigen Wochen noch hat Google bereits zwei Chromebook-Modelle von HP und Acer vorgestellt. Nun kommt ein drittes Gerät dazu. Das HP Chromebook 11 ist ein kleiner Ableger vom Chromebook 14. Am Namen erkennt man bereits die Größe des IPS-Displays: 11,6 Zoll. Auflösen tut es mit 1.366 x 768 Pixeln und hat einen Betrachtungswinkel von 176 Grad. Das Display soll den Angaben des Google-Managers Caesar Sengupta 50 Prozent heller als typische Notebook-Bildschirme sein.

Mit Tablet-Hardware soll dsa Chromebook 11 erfolgreich werden

Wie bereits erwähnt arbeitet ein Samsung ARM-Prozessor im Chromebook 11. Er verfügt über zwei Kerne und ist mit 1,7 Gigahertz getaktet. Die CPU wurde bei einem Chromebook aus dem Jahr zuvor und beim Nexus 10 bereits verwendet. Wenn auch mit dem Chromebook 11 keine Speed-Rekorde aufgestellt werden, für Chrome OS, welches als sehr ressourcenschonend gilt, reicht das aus.

Google selbst beschreibt das Chromebook 11 als „leicht, aber robust“. Es wiegt tatsächlich nur knapp über einen Kilogramm. Das Gehäuse ist aus Plastik. Es wird zur Stabilisation mit einem Metallband an den Schmalseiten ausgestattet. Ein Lüfter ist nicht notwendig. Die Lautsprecher befinden sich unterhalb der Tastatur.

Chromebook 11 Aufladung über USB-Kabel

Zwei USB-2.0-Ports hat das Chromebook 11. Über den Micro-USB-Anschluss wird das HP Chromebook 11 aufgeladen. Das ähnelt stark einem Tablet. Nach einer Aufladung soll das Chromebook sechs Stunden ohne Akkuladung auskommen. An weiteren Schnittstellen sind auch ein SlimPort-Videoausgang, Bluetooth 4.0 und WLAN 802.11n eingebaut. Eine Webcam ist ebenfalls an Bord. Eine Variante mit LTE soll später folgen (und auch mehr kosten). Der Arbeitsspeicher ist mit 2 GByte DDR3-Ram bemessen. Für Apps und Dokumente stehen Nutzern 16 GByte SSD-Speicher zur Verfügung. Für Fotos und andere Daten stellt Google aber 100 GByte Drive-Speicher (für zwei Jahre kostenfrei) zur Verfügung.

In den USA wird das Chromebook 11 in zwei Farben (Weiß und Schwarz) verkauft. Dazu kommen aber Farbakzente um die Tastatur in Blau, Gelb, Grün und Rot. Jedes der Geräte hat einen bunten Farbbalken im Deckel. Erhältlich sein wird es in den USA ab 16. Oktober zum Preis von 279 US-Dollar. Wir dürfen gespannt sein, ob es hierzulande irgendwann auch kommen wird. Seit Anfang diesen Jahres verkauft Google Chromebooks generell auch in Deutschland.

Weiterführende Informationen:

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Über KonstantinM

Konstantin lebt in Lehrte und ist Gründer des Magazins Nerdzine. Er schreibt als Mac-, PC- und Android-Nutzer über aktuelle Technik-Trends. Seit 2007 ist Konstantin als Blogger im Web unterwegs. Neben Nerdzine betreibt er zahlreiche weitere Websites. Google+ | Twitter

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