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Google: Mit neuem Update-Mechanismus gegen System-Fragmentierung

Wie derzeit allseits bekannt ist, stellt die Updateversorgung des Android-Betriebssystem nicht das Maß der Ding dar. Doch nun stellt Google auf der diesjährigen Google I/O ein neues Konzept vor.

Schlechte Update-Umsetzung

Bisher dauerte es im günstigsten Fall 5 bis 6 Monate bis die bekannten Hersteller wie HTC, Samsung und Co. ihre Flagschiff-Geräte mit der neusten Android-Version versorgen konnten. Eine Ausnahme bilden hier die Nexus Geräte, welche Googles eigene Produktlinie darstellen und stets direkt up-to-date gebracht werden. Der weiterer Nachteil der Fragmentierung, sprich die große Streuung der verschiedenen Versionen ist, dass es sich als enorm schwer gestaltet optimierte Software für eine solche Masse an verschiedenen Geräten zu entwickeln. Entgegenwirkend arbeitet die zunehmende Veröffentlichung von Geräten mit purem unveränderten Android, wie beispielsweise das Galaxy S4 auf der Google-Entwicklerkonferenz.

Android 4.1 Jell Bean

 

Abhilfe durch zunehmende Modularisierung

Zur Bekämpfung dieses Problems soll Android zukünftig in verschiedene Schichten bzw. Module eingeteilt werden, welche dann seperat und gezielt beim Update-Prozess ausgetauscht werden können.Wodurch die Hersteller deutlich weniger Zeit für neue Updates benötigen würden. Ein weiterer Vorteil wäre für die Entwickler, dass man nicht mehr zwingend ältere Versionen wie Android 2.3 Gingerbread unterstützen müsste, was die Entwicklung bis dahin unnötig beschwerte.

 

Weitere Entwicklungen

Trotz Optimierungen wolle man jedoch den Update-Prozess nicht drosseln oder die Zeit, welche Herstellern für Updates bleibt kürzen. Laut den Aussagen von Android-Chefentwickler Dave Burke ist das System selbst aktuell in seiner Entwicklungsbahn noch mit einem Baby vergleichbar und es gäbe noch sehr viel Potenzial zum ausschöpfen, vor allem im Einsteigersegment möchte man die Plattform künftig besonders stark optimieren.

Zudem wurde dieses Jahr auf der Google I/O ebenfalls das sogenannte „Platform Development Kit“ vorgestellt, welches den Herstellern 2 bis 3 Monate vor dem Release einer neuen Version von Android zukommen lässt un eine zusätzliche Vorlaufzeit zu schaffen.

Ob dies nun weitere Abhilfe bei der wohl größten Achillesferse des Google-Betriebssystem schafft steht noch in den Sternen, zumindest schlägt Google hier souveräne Wege ein.

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Über Christopher Schulze

Christopher ist 22 Jahre jung und Student des Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Ständig bemüht in der Welt der Technik up-to-date zu sein. Hauptsächlich beschäftigt er sich was Technik anbelangt abseits des Studiums mit Android, Web-Projekten und in letzter Zeit auch mit verstärkt Linux.

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