Rund um den Spielekonsolen-Markt ist ein neues Gerücht aufgetaucht: Valve soll bereits an einer neuen Spielekonsole, die auf den Namen “Steam Box” hört, arbeiten. Bereits auf der Game Developers Conference soll die neue Konsole, die sich gegen Nintendo, Microsoft und Sony durchsetzen soll, vorgestellt werden.
UPDATE 12.03.2012: Valve selbst dementierte in einem Statement die Gerüchte um die neue Steam Box. Eine Spielekonsole mit eigener Hardware ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.
Ob es die Spielekonsole geben wird ist bislang unklar. Fakt ist, dass vom Valve-Mitarbeiter Greg Coomer ein Foto einer bislang unbekannten Spielekonsole bzw. eines Mini-PCs getwittert wurde.
Greg Coomers Twitter-Meldung:
“Built this tiny PC. i7 quad core, 8GB ram, Zotac Z-68 mobo w/ onnboard Nvidia mobile gfx. Runs Portal 2 FAST”
Schon vor Wochen hatte sich Gabe Newell zur Hardware von Valve geäußert. Damals hieß es, dass Hardware verkauft wird, falls es nötig ist. War dies ein Hinweis auf die neue eigene Spielekonsole? Vom Aufbau her erscheint die Steam Box eher als Desktop-PC als eine typische Spielekonsole, wie wir sie kennen. Hinweise dazu sind auch der Alienware X51 Desktop PC, der speziell für die Steam Box entwickelt wurde. Weitere Updates blieben dann allerdings für den Alienware-PC aus. Hergestellt werden soll die Spielekonsole später von anderen Partnern. Im Januar sollen Gerüchten zufolge diese bereits auf der CES erste Eindrücke zur Steam Box gesammelt haben. Valve wird sich Gerüchten zufolge um die Software und Spieleauslieferung kümmern.
Für ordentliche Leistung hat Valve dem Gerät einen Core i7 Prozessor, 8 GigaByte RAM und eine NVIDIA-Grafikkarte spendiert. Damit soll die Konsole auch gewöhnliche PC-Spiele abspielen können. Neuartig ist bei der Spielekonsole der Controller. Dieser soll einem Patent nach nach Wunsch anpassbar sein. Weiterhin soll die Steam Box über mehrere USB-Ports verfügen.
Mit der hauseigenen Spielekonsole könnte Valve nun endlich eine Grundlage schaffen und ein Problem beseitigen, welches bei vielen Steam-Titeln zutrifft: Aufgrund der unterschiedlichen Hardware sind Spieleentwickler gezwungen unterschiedliche Konfigurationen anzubieten. Gerade die Fehlertests auf zahlreichen Systemen sind kostspielig und treiben den Preis für die Games in die Höhe. Mit der Steam Box könnte dieses Problem gelöst sein. Gleichzeitig würde Valve in den von Sony, Microsoft und Nintendo dominierten Konsolenmarkt preschen. Die Voraussetzung mit der etablierten Online-Vertriebsplattform Steam wäre ideal.
Quelle: The Verge
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