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Google Chromebooks nun auch für Nutzer in Deutschland

Samsung Chromebook in Deutschland Google verkauft ab jetzt Chrome-OS-Notebooks auch in Kanada, Australien, Frankreich, Irland, den Niederlanden und auch Deutschland. Vorher gab es die Geräte nur in Großbritannien und den USA. Sie sind begrenzt auf die Ausführung eines Browsers. Wegen des günstigen Preises sind sie aber auch für das Web und speziell Google-Dienste optimiert.

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Bereits 2009 brachte Google sein Chrome OS. Es folgten erste Geräteentwürfe zusammen mit Hardware-Partnern. Chrome OS ist ein Linux-System, welches reduziert wurde auf einen Chrome-Browser als einzige Anwendung. Kritik kam auf: Reicht es aus Webdienste am Laptop zu nutzen und Daten in der Cloud zu speichern? Zumindest war man skeptisch.

Chromebook Pixel: Teuer und nach wie vor nicht in Deutschland erhältlich

Zuletzt hat Goole das Chromebook Pixel vorgestellt. Es bietet ebenfalls lediglich den Zugriff auf das Internet via Chrome-Browser. Preislich waren Journalisten und natürlich wir überrascht: Wie kann Google ein solch sündhaft teures Notebook herausbringen? Warum sollen Kunden sich ein derart teures und auf Chrome reduziertes Notebook kaufen, wenn sie zum günstigeren Preis ein High-End-Notebook oder sogar Macbook bekommen? Schließlich lässt sich auf jedem Notebook Chrome installieren und zudem jede Menge weitere Software. Das Chromebook Pixel bringt Google nicht nach Deutschland – daher sollte es für die meisten nicht interessant sein. Dafür gibt es ab sofort aber zwei andere Modelle. Sie sind preiswerter und daher attraktiver.

Samsung Series 3 Chromebook

Beim ersten Laptop hat Google zusammen mit Samsung gearbeitet. Er nutzt den gleichen Prozessor wie das Nexus 10 – einen Exynos 5 Dual Core-SoC. Getaktet ist der Prozessor mit 1,7 Ghz. 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB interner Speicher runden das Angebot ab. Angezeigt wird das Web auf einem 11,6 Zoll Display, der mit 1.366 x 768 Pixeln auflöst. Das Chromebook besteht aus Aluminium und wirkt dadurch wertig. Dennoch kommt Samsung auf ein leichtes Gewicht von nur 1,08 kg. Highlight vom Samsung Chromebook ist: Es bootet in 10 Sekunden. Aus dem Energiesparmodus startet es sogar in nur 2 Sekunden. Die Akkulaufzeit ist mit 6,5 Stunden bemessen. Praxis-Tests haben erfreulicherweise 7,5 und mehr Stunden erreicht. Preislich dürfte es ab 299 Euro einige potentielle Kunden finden. Es ist mit und ohne 3G-Modul erhältlich.

Samsung Series 3 Chromebook

Auffällig schick ist das Samsung Chromebook schon. Es hat einen matt-silbernen Uni-Look, den wir von Apples Macbooks kennen. Das Touchpad unterstützt Mutlitouch-Gesten. Es kann also mit zwei Fingern bedient werden – etwa um einen Rechtsklick auszuführen oder beim vertikalen Wischen zu scrollen. Was man damit alles machen kann? Zumindest Surfen, chatten, mailen, Musik und Videos per Stream abspielen. Mit einem Google-Account stehen einem 5 GB Online-Speicherplatz zu. Google schenkt außerdem für 2 Jahre kostenlos 100 GB Speicher in der Cloud. Dann wird man zur Kasse gebeten. Wegen des geringen internen Speichers (16 GB) muss man sich spätestens dann etwas überlegen. Zumal 5 GB von den 16 GB für Betriebssystem und Apps draufgehen.

Acer C710 Chromebook

Nicht ganz so Apple-Like sieht das Acer C710 Chromebook aus. Getaktet ist der Intel Celeron 847 Dual Core mit 1,1 GHz. Die Akkulaufzeit ist mit 4,5 Stunden doch deutlich geringer. Außerdem wiegt das Acer-Modell mit 1,4 kg ein gutes Stück mehr. Das C710 Chromebook ist für Nutzer interessant, die viel speichern wollen – hierfür hat Acer eine 320 GB Festplatte eingebaut. Insgesamt ist das Notebook nicht ganz so gut ausgestattet wie das Samsung-Chromebook. Dafür ist es mit 279 Euro etwas günstiger.

Acer C710 Chromebook

Wie gut die Chromebooks bei uns in Deutschland weggehen wird sich noch zeigen. Konkrete Zahlen gibt es für andere Länder nicht. Zumindest war Samsungs Chromebook in den USA seit dessen Einführung 5 Monate lang an erster Stelle der Amazon-Besteller für Notebooks. Die Geräte sollen bei Amazon, Notebooksbilliger, Cyberport und Saturn erhältlich sein.

Was sagt ihr zu den Chromebooks? Sind sie im Alltag nützlich oder eher etwas für nicht technikaffine Menschen?

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Über Olaf

Olaf kommt aus Dortmund und ist unser Tablet- und Smartphone-Spezialist. Er hat sich besonders auf Android-Tablets eingeschossen und besitzt aktuell das Samsung Galaxy Tab 10.1N und ein Galaxy S3 vom gleichen Hersteller.

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