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AOL zeigt Alternative zum eingestellten Google-Reader

AOL Reader

AOL Reader (derzeit in Beta-Phase)

AOL stellt eine Alternative zum Google Reader bereit. Laut Startseite befindet sich der AOL-Reader in der privaten Betaphase. Schon bald soll aber die finale Version fertig gestellt werden. Denn zum 1. Juli 2013 stellt Google sein Google Reader ein, weshalb sich etliche Nutzer nach Alternativen umsehen werden.

Bereits Mitte März 2013 hatte Google bekannt gegeben seinen beliebtesten Reader einzustellen. Daraufhin beschwerten sich viele Nutzer. Es gab Online-Petitionen. Doch warum will Google den Reader einstellen? Als Grund gab man an sich auf weniger Dienste konzentrieren zu wollen. Desweiteren sei die Akzeptanz der Services nicht gut. Das RSS-Format ist aber nach wie vor sehr beliebt. Es gibt zahlreiche Reader-Alternativen der Konkurrenz. AOL will auf den Zug aufspringen und bringt einen eigenen Reader, der es ermöglicht Feeds abzurufen. Damit ist AOL eines der Unternehmen, welches um die Millionen Technik-affinen Web-User buhlt. Zuvor haben auch Feedly und Digg eine Alternative vorgestellt.

„All your favorite websites, in one place“

Mit diesem Slogan will AOL Nutzer gewinnen. Laut Betanews gestaltet sich der Umstieg einfach. Eine klare Benutzeroberfläche soll der Reader haben. Das Tool arbeitet web-basiert, allerdings gibt es auch eine optimierte App für mobile Endgeräte wie Tablet-PCs und Smartphones unter iOS und Android. Ein Login ist über den AOL-Account oder über einen Twitter-, Facebook- oder Google-Account möglich. Bestehende Feeds können importiert werden, um eine Reader-liste zu erstellen. Die Daten von Google-Reader lassen sich also übernehmen. Es lassen sich aber auch manuell Feeds hinzufügen. Zur Anzeige der Feeds verfügt der AOL-Reader über unterschiedliche Layouts. News können zum Beispiel in einer Liste gelesen oder in Form einer Zeitung angezeigt werden.

Natürlich lassen sich die Artikel auch über soziale Netzwerke oder mit anderen AOL-Reader-Nutzern teilen und interessante News zum späteren Lesen speichern. AOL bietet sogar eine API, um den Reader in einer eigenen Anwendung einbinden zu können. Der Reader von AOL soll zunächst kostenlos sein. Viel mehr ist an konkretem Funktionsumfang nicht bekannt. In dieser Woche sollte sich zeigen, ob er zuverlässig funktioniert und welche Zusatzfunktionen er bietet. Eigentlich hätte die fertige Version bereits am gestrigen Montag online gehen sollen. Ein Test der Betaversion ist unter reader.aol.com möglich. Allerdings muss der AOL-Account erst vom AOL-Team aktiviert werden.

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Über KonstantinM

Konstantin lebt in Lehrte und ist Gründer des Magazins Nerdzine. Er schreibt als Mac-, PC- und Android-Nutzer über aktuelle Technik-Trends. Seit 2007 ist Konstantin als Blogger im Web unterwegs. Neben Nerdzine betreibt er zahlreiche weitere Websites. Google+ | Twitter

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