Es war eine spektakuläre Konferenz auf der Kim Dotcom (Kim Schmitz) seine neue Plattform Mega.co.nz präsentierte. Den Mega-Event konnten alle Online im Internet verfolgen. Für alle die die Pressekonferenz verpasst haben, gibt es das Video auf Youtube.
Vor genau und pünktlich einem Jahr wurde die Filesharing-Plattform Megaupload von Kim Schmitz geschlossen. Damals wurde eine Razzia wegen Urheberrechtsverletzungen auf seinem Anwesen durchgeführt bei der er und seine Helfer festgenommen wurden. Auch sein Eigentum wurde teilweise beschlagnahmt, so etwa sein Rolls-Royce Phantom und mehrere Gemälde. Dieses Wochenende hat der umstrittene Internetmillionär sein Nachfolgeprojekt – eine Cloud-Storage-Plattform – gestartet. Innerhalb der ersten Stunde sollen laut dem Gründer 100.000 Registrierungen durchgeführt worden. Minütlich steigert sich angeblich die Mitgliederzahl um tausend. Etwas mehr als 2 Stunden nach dem Launch seien es bereits 250.000 Nutzer gewesen.
Spektakuläre Pressekonferenz anlässlich des Launchs
Der Start verlief erfolgreich. Anlässlich der Eröffnung wurde eine spektakuläre Pressekonferenz einberufen. Interessierte konnten sie live im Internet verfolgen. Kurze Zeit später haben es die bewegten Bilder bereits auf Youtube geschafft. Das Video haben wir für euch rausgesucht:
Bei der Eröffnung ließ Kim Schmitz einen Helikopter über sein Anwesen in Neuseeland drehen. Zwei Männer ließen sich an einem Haus verkleidet als Spezialeinheit hinunter. Dabei spielt Kim Schmitz auf die auf seinem Anwesen durchgeführte Razzia an.
Das Interesse an Mega.co.nz scheint nach wie vor groß zu sein. Die Webseite ist aktuell immer noch nicht erreichbar. Via Twitter hat Kim Dotcom bereits verkündet, dass daran gearbeitet wird, mehr Kapazitäten bereit zu stellen.
Mega.co.nz und die Verschlüsselung
Mega.co.nz tritt als Konkurrenz zu Dropbox an. Über Public-Links können Nutzer Inhalte über einfachen Drag-and-Drop teilen. Damit nicht die gleichen Probleme wie in 2012 bei Megaupload auftreten, hat Kim Schmitz diesmal auf ein Verschlüsselungssystem gesetzt. Hochgeladene Dateien werden verschlüsselt, so dass weder FBI noch Mega-Mitarbeiter darauf zugreifen können. Lediglich der Mega-Nutzer erhält ein Passwort zum entschlüsseln und kann dieses an Freunde weitergeben. Damit versucht sich der Mega-Gründer aus der Verantwortung zu ziehen.
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