Kunden sollen das Moto X selbst gestalten können – so heißt es in einer Werbeanzeige, die der Hersteller am US-amerikanischen Unabhängigkeitstag geschaltet hat. Was hat es damit auf sich und welche Änderungen werden möglich sein?
Mai 2012 wurde Motorola von Google aufgekauft. Seitdem war es verdächtig ruhig um Motorola geworden. Es kamen Vermutungen auf, Google habe Motorola Mobility nur wegen deren Patenten aufgekauft. Ein Jahr später hat Motorola dann das Moto X angekündigt.
Laut ABC News (nicht näher genannte Quellen) sollen Käufer eines Moto X die Farbe der Rückseite und der Zierleiste selbst bestimmen können. Das ist aber noch nicht alles. Kunden sollen auch ihren Namen oder eine Nachricht in das Cover gravieren lassen können. Außerdem sollen sie ein Foto hochladen können, welches als Bildschirmhintergrund eingestellt ist.
Moto X Werbeanzeige
Neuerdings hat Hersteller Motorola eine Werbeanzeige zum Moto X veröffentlicht. In dieser heißt es „Feiere die Freiheit, ein Smartphone zu designen, das so einmalig ist wie Du selbst. Moto X. Von dir designt. Zusammengebaut in den USA.“ Im Gegensatz zur Konkurrenz wird das Moto X nicht in Asien, sondern im US-Bundestaat Texas produziert. US-Kunden müssen daher nur wenige Tage auf ihr individualisiertes Gerät warten.
Erste Fotos vom Moto X aufgetaucht
Insgesamt sollen 16 Farben zur Auswahl stehen. Zum Vergleich: Vom aktuellen iPhone 5 gibt es nur die Farben weiß und schwarz. Beim Moto X wird der Käufer eine große Auswahl haben und muss nicht zu einer bunten Schutzhülle greifen oder lange warten bis der Hersteller weitere Farben auf den Markt bringt. Die französische Webseite Nowhereelse hat ein erstes Foto veröffentlicht, welches vier bunte Gehäuse-Modelle zeigt. Es soll das Moto X sein!
Tweet: Ist das die Hardware im Moto X?
Unklar ist bisher, ob das Motorola Moto X auch in Europa erscheinen wird. Eine offizielle Vorstellung und weitere Details zur Hardware stehen ebenfalls aus. Ein Tweet von Nutzer @evleaks deutet auf einen 1,7 GHz Dual-Core, 2 GByte RAM und 16 GByte internen Speicher hin. Möglich ist auf der Rückseite eine 10 Megapixel-Kamera und das Betriebssystem 4.2.2. Ob die Angaben korrekt sind, darf bezweifelt werden. Allerdings lag der Twitter-Nutzer bei einigen Veröffentlichungen richtig. Die Angaben decken sich auch mit denen von Nowhereelse.


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