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KIM DOTCOM: angeblich zwei-Stufen-Login erfunden

Kim “DOTCOM” Schmitz hat seinen Äußerungen nach im Jahr 1997 ein Patent für einen Authentifizierung aus zwei Faktoren angemeldet.

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Inzwischen nutzen diverse Internet-Dienste, darunter auch die ganz großen wie etwa Facebook, Google oder Twitter, ein Login-Verfahren, welches aus zwei Stufen besteht wie zum Beispiel aus einem Passwort und einem Authentifizierungscode per SMS.

Patent bescheinigt Kim als Erfinder

Laut TechCrunch hat der Kim Schmitz nun in einer Reihe von Tweets geschrieben, dass er der wahre Erfinder dieser sicherheitstechnischen Innovation sei und ebenfalls ein entsprechendes Patent dazu sein Eigen nennt. Hierbei wird seitens Dotcom auf ein Schutzrecht aus dem Jahre 1998 verwiesen. Das Patent selbst welches unter der Nummer US 6078908 A läuft identifiziert ihn auch als alleinigen Erfinder, jedoch unter seinem Geburtsnamen, eben Kim Schmitz.

Drohungen via Twitter

Der Zeitpunkt selbst, scheint von Dotcom für seine Tweets nicht zufällig gewählt. Der nun in Neuseeland lebende gebürtige Deutsche schoss nur wenige Stunden gegen Twitter, nachdem der Dienst selbst die beschriebene Sicherheitsmethode eingeführt hatte. Schmitz prangerte in seinen Tweets gleich mehrere US-amerikanische Unternehmen an, sein Patent unrechtmäßig zu benutzen, unter anderem Google, Facebook und eben Twitter. Laut Schmitz handle es sich um einen massiven Verstoß gegen geistige Schutzrechte, seitens der Internet-Firmen.

Wenig später twitterte Dotcom, dass er die Unternehmen bis dato noch nie verklagt habe, was seiner Einstellung zu Grunde liegt, dass er an das Teilen von Wissen und Ideen zu Gunsten der Gesellschaft glaube. Jedoch meinte er ebenfalls: “Vielleicht verklage ich sie aufgrund dessen, was die USA mir angetan hat”. Hintergrund sind somit die andauernden Rechtsstreitigkeiten um Ihn und seinen ehemaligen Filehoster “Megaupload”.

Kostenlose Nutzung gegen finanzielle Unterstützung

Danach relativierte er jedoch seine Drohungen und bittet Google, Facebook und Co. um finanzielle Hilfe um ihn auf Rechtsebene vor den USA zu verteidigen, im Gegenzug könnten die Unternehmen das Patent kostenlos nutzen. Die Durchsetzung des Patents würde zwar einen aufwendigen Rechtsstreit erfordern, jedoch scheint Schmitz seht gute Chancen zu haben den Schutz auf sein geistiges Eigentum durchzusetzen.

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Über Christopher Schulze

Christopher ist 22 Jahre jung und Student des Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Ständig bemüht in der Welt der Technik up-to-date zu sein. Hauptsächlich beschäftigt er sich was Technik anbelangt abseits des Studiums mit Android, Web-Projekten und in letzter Zeit auch mit verstärkt Linux.
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