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Me.ga: Kim Schmitz verliert Domain in Gabun

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Mega - der Megaupload-Nachfolger Ein herber Rückschlag für Kim Schmitz. Seine neue File-Sharing-Plattform Me.Ga sollte eigentlich genau ein Jahr nach Abschaltung von Megaupload durch das FBI im Januar 2013 starten. Doch die Regierung des zentralafrikanischen Staates Gabun hat etwas dagegen. Zu seinem Übel haben Hacker sich die Domain auch noch geschnappt.

Seine neue Plattform sollte Mega heißen und mit dem Domain-Namen www.me.ga eine entsprechend passende Domain erhalten. Die Top-Level-Domain “.ga” gehört zum afrikanischen Staat Gabun. Dort hatte der Internetmillionär die Domain registriert, um eine .com und die drohende Verfolgung durch amerikanische Behörden zu vermeiden. US-Behörden haben direkten Zugriff auf .com-Domains. Jedoch hat die Regierung von Gabun etwas gegen die Nutzung der Domain-Endung “.ga”. Laut Kommunikationsminister Blaise Louembe soll Gabun nicht als Plattform für Urheberrechtsverletzungen dienen. Die Top-Level-Domain “.ga” soll nicht von skrupellosen Menschen benutzt werden.

Wie es scheint nimmt Kim “Dotcom” Schmitz es ziemlich gelassen. Es soll eine alternative Domain für den Filesharing-Dienst geben. “Don’t worry. We have an alternative domain” vermeldete er auf Twitter. Wie sie lautet gab er allerdings bisher noch nicht bekannt. Hinter all den Machenschaften der Regierung in Gabun vermutet Kim Schmitz die Vereinigten Staaten.

Hacker schnappen sich die Domain

Nachdem Gabun verkündete die Domain zu sperren, haben Hacker die Domain gekapert. Die Gruppe unter dem Namen “Omega” hat ebenfalls eine gabunische Domain “ome.ga” und veröffentlichte bereits einige an Kim Schmitz gerichtete Worte. Er sei nicht besser als seine Feinde. Ihm würde es ebenfalls nur um’s Geld verdienen gehen, wurde auf Twitter verkündet. Sie bezeichneten Dotcom sogar als “Megalomaniac” (Größenwahnsinnigen). Omega behauptet jetzt im Besitz der Domain zu sein und diese an den Meistbietenden weiterzuverkaufen.

Vor gut einer Woche hatte Kim Schmitz die Domain “me.ga” in’s Netz gestellt. Bislang gab es lediglich wenige Ankündigungen zum Dienst. Im Gegensatz zur vorherigen Plattform Megaupload sollen die Daten bei Mega bereits beim Nutzer verschlüsselt werden. Daher sollen auch nur diese die Daten sehen. Außerdem sollten Mega-Server außerhalb der USA stehen.

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Über Georg

Georg wohnt in Nienburg an der Weser. Er besucht aktuell das Gymnasium und ist leidenschaftlicher Zocker. Seine Spielekonsolen sind Playstaion 3, Nintendo Wii und die Xbox 360. Gelegentlich spielt er auch am PC. Er versorgt uns vor allem mit News zu den neuesten Games und Konsolen.

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