Google verpasst dem längsten Tag des Jahres ein eigenes Google Doodle. Am heutigen 21. Juni ist der längste Tag des Jahres. Ab diesem Tag werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger. Im Google Doodle zu sehen ist eine animierte Illustration von Christoph Niemann.
Sommersonnenwende Google Doodle
Am heutigen 21. Juni erreicht die Sonne ihren Höhepunkt. Denn sie hat den Höchststand über dem Horizont. Damit ist der heutige Freitag der längste Tag des Jahres. Ab morgen werden die Tage kürzer und die Nächte wieder länger. Zu Ehren dieses Tages finden überall Feiern statt. Meist finden sie zwischen dem 15. und 24. Juni statt. Man entzündet ein Feuer. Ein Grund weshalb man auch oft vom Veit- und Johannisfeuer spricht. Mit dem Feuer einher kommt eine reinigende Wirkung. Bildlich sollen junge Paare über das Feuer springen, um sich moralisch zu reinigen. Außerdem soll am Tag der Sommersonnenwende das Feuer die Ernte schützen. Ein alter Bauernaberglaube besagt, dass durch ein Feuer Ungeziefer, Hagel und Gewitter ferngehalten werden. Mit dem Feuer wird die Fruchtbarkeit der Felder gefördert.
In Schweden wird das Mittsommerfest gefeiert
Die Sommersonnenwende gilt bei uns auf der nördlichen Erdhalbkugel. An keinem Tag des Jahres steht die Sonne länger am Himmel als heute. Am deutlichsten wird dies in Skandinavien. Norwegen und Schweden sind dafür bekannt, dass sie besonders lange Nächte im Winter haben. Daher feiern sie die Sommersonnenwende: Das Mittsommerfest ist für viele Schweden zwischen dem 20. und 26. Juni fast noch wichtiger als Weihnachten geworden.
Im Süden wird Winter eingeläutet
Auf der südlichen Erdhalbkugel ist der Sommer dagegen längst vorbei. Am 21. Juni wird bei den südlich lebenden Einwohnern der Winter eingeläutet. Folglich müssen Menschen in Südamerika, Australien und Neuseeland den kürzesten Tag des Jahres erleben. Diesen Suchmaschinennutzern spendet Google ein Winter-Doodle, welches zwei Hände zeigt, die einen Schal stricken. Dieser Schal liegt in Form des Google-Logos.
Google Doodle: Zeichnungen von Christoph Niemann
Google zeigt allen auf der Norderdhalbkugel eine Gruppe von fünf Strichmännchen. Sie alle haben bunte und lustige Badekappen auf und stehen im Wasser. Alle fünf schauen sie etwas blöd und regungslos aus der Wäsche, während über ihnen eine Welle zusammenbricht. Vielerorts würde man angesichts der letzten heißen Tage gerne mit ihnen den Platz im Büro tauschen. Die Google Doodles (samt Winter-Doodle) zur Sommersonnenwende hat der Illustrator Christoph Niemann (geb. 1970) gezeichnet. Bekannt ist er durch seine Zeichnungen in der “New York Times” geworden. Heute lebt der Künstler mit seiner Frau und drei Kindern in Berlin.
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