Exclusiv wird Vodafone das erste LTE-Smartphone nach Deutschland bringen. Der Netzbetreiber aus Düsseldorf wird pünkltlich zum Startschuss des Mobilfunknetzes 4G für Smartphones und Tablets das HTC Velocity 4G anbieten. Zunächst werden die Downloadraten auf 50 Mbit/s begrenzt sein.
Technische Details zum HTC Velocity 4G
Auf einem 4,5 Zoll Display löst das HTC Velocity 4G mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln auf. Für schnelle Berechnungen wurden von HTC ein DualCore-Prozessor eingebaut. Damit die Handhabung mit dem Smartphone flott läuft, greift das Gerät auf einen Gigabyte Arbeitsspeicher zurück. 16 GB interner Speicher sind für Fotos, Videos und Programme bereits fest verbaut. Eine Erweiterung des 4G-Smartphones ist auf 32 Gigabyte mit einer microSD-Speicherkarte möglich. Android (Gingerbread Version 2.3.7) wird als durch HTC angepasste Version auf dem Smartphone eingesetzt. Der Hersteller hat allerdings die Oberfläche angepasst. Ein Update auf Ice Cream Sandwich ist geplant.
Bei den weiteren technischen Details bietet das HTC-Smartphone keine Überraschungen: W-LAN und Bluetooth sind genau wie eine 8 Megapixel Kamera (inkl. Dual-LED-Blitz) auf der Rückseite und eine 1,3 Megapixel Kamera an der Front verbaut. Aufgrund von drei Funkteilen (GSM, UMTS und LTE) fällt das erste bei uns erhältliche 4G-Smartphone etwas dicker als 3G-Smartphones aus.
LTE nicht überall verfügbar
Long Term Evolution (kurz LTE) ermöglicht mobiles Breitband-Surfen mit bis zu 100 Mbit/s im Downstream. Um die Vorteile vom Velocity voll ausnutzen zu können, bedarf es eines LTE-Tarifs. LTE steht allerdings nur in wenigen Gebieten zur Verfügung. Käufer vom HTC Velocity 4G sollten also vorab auf der Vodafone-Homepage prüfen, ob in ihrer Gegen das Netz umgerüstet wurde. Ein entsprechender Vodafone LTE-Tarif ist ebenfalls nötig, um das schnelle Mobilfunknetz zu nutzen. In Gegenden in denen LTE nicht verfügbar ist, greift das Velocity auf UMTS mit HSPA zurück. 3G erlaubt max. 14,4 Mbit/s und ist bei uns bisher das Maximum im Downstream. Laut Vodafone-Angaben hat der Mobilfunkanbieter bereits 2000 LTE-Basisstationen in Deutschland ausgebaut und erreicht damit etwa 8,5 Millionen Haushalte.
Bei Telefonaten schaltet das Smartphone zurück auf UMTS oder GSM. Ein schnelles Surfen via LTE ist also während eines Gesprächs technisch nicht möglich. Vodafone selbst wird für das schnellere Surfen den Kunden um 10 Euro pro Monat zusätzlich erleichtern. Immerhin steht dann auch ein größeres Datenpaket von 4 GB ohne Drosselung zur Verfügung. Dies ist bei den schnellen Downloads auch praktisch.
Bereits in wenigen Wochen (März/April) wird das Velocity 4G in den Handel kommen. Einen genauen Preis für das 4G-Handy nannte Vodafone noch nicht, allerdings wird es das Smartphone mit und ohne Vertrag exclusiv bei Vodafone geben.
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