Viele Fachzeitschriften hatten das iPhone 5 bereits getestet, so hatten auch wir bereits das neue Apple in den Händen. Nun hatte Stiftung Warentest das iPhone 5 getestet und es unter anderem einem Falltest unterzogen. Größte Schwäche war laut den Testern die Akkuleistung. Die Kamera ist dafür die bisher beste in einem Smartphone verbaute.
Es soll laut test.de eines der besten Smartphones sein, welches die Prüfer von Stiftung Warentest getestet haben. Im Schnelltest belegte das Gerät in fast allen Bereichen gute bis hervorragende Platzierungen. So lobten die Tester etwa die Displaygröße in Verbindung mit Handlichkeit. Das Gerät passt gut in die Hosentasche, ist mit 115 Gramm auch deutlich leichter als das vorherige 140 Gramm schwere iPhone 4S.
HD-Kamera und Display überragend
Besonders gut kam das Display weg. Es ist scharf, kann trotz spiegelnder Oberfläche auch in hellen Umgebungen gut abgelesen werden und zeigt Farben gut an. Gut ist auch die Kamera des iPhone 5. Sie reagierte schnell und macht für ein Handy sehr gute Fotos.
Die HD-Aufnahmen sind die besten, die die Tester bei einem Handy je zuvor gesehen haben. Selbst das Nokia 808 PureView stellen die iPhone 5 Videos in den Schatten, so Stiftung Warentest.
Schwacher Akku, Apple-Karten, Antenne und Kratzer
Nicht ganz so begeistert zeigten sich die Tester von der Akkulaufzeit. Bereits nach zweieinhalb Stunden Dauersurfen mit UMTS war er leer. Sogar der Vorgänger iPhone 4S machte eine Stunde länger. Bei der Wiedergabe von Musik hielt das iPhone 5 nur 65,5 Stunden durch. Beim Dauertelefonieren waren es auch nur sechs Stunden. Alles im Vergleich zu anderen Smartphones, wie dem Galaxy S3, eher schlechte Werte. Das S3 schafft im Dauersurf-Betrieb etwa 5 Stunden. Nutzer dürfen aber auf ein Software-Update hoffen, welches den Umstand verbessert. Zumindest gab es dies beim iPhone 4S.
Nicht beseitigt hat Apple das Antennenproblem. Sobald die Tester an die hintere untere Seite des Smartphones fassten, ging die Funkleistung deutlich zurück. Abhilfe schafft bisher nur ein sogenannter Bumper (Schutzhülle). Dieser unterbricht den Kontakt zwischen Antenne und Finger.
Kritik ernteten auch die neuen Apple-Karten. Viele Fehler enthalten sie. Immerhin hat sich Tim Cook bereits für die Fehler entschuldigt und Nokia- oder Google Maps empfohlen. Die Nutzung ist über den Browser möglich.
Mies schnitt auch das Aluminiumgehäuse ab. Hierzu ließen sie das iPhone 5 in einer Falltrommel 25 mal aus 50 cm Höhe fallen. Anschließend sah das Gehäuse nicht mehr so schön aus. Mit einem speziellen Hartmetallkugelstift testeten sie außerdem die Kratzfestigkeit der Rückseite.
Dabei sollen die meisten Kunststoff-Smartphones weniger empfindlich als das iPhone 5 sein. Robust ist das Gerät dennoch: Das Display überstand den Fall- und Regentest und arbeitete fehlerfrei.
Nano-Sim-Karte und Lightning-Anschluss
Mit dem iPhone 5 führt Apple einen neuen Anschluss ein. “Der dünnere Lightning-Anschluss ist schmaler, robuster und weniger fummelig”, so Stiftung Warentest. Doch sind damit alte Zubehörartikel nur mit kostenpflichtigem Zusatzadapter nutzbar. Außerdem führt Apple auch neue Nano-Sim-Karten ein. Nutzer müssen sich diese bei ihrem Mobilfunkanbieter holen. Diese haben aber nicht alle Anbieter.
iPhone 5 Test


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