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Youtube-Gesichter unkenntlich machen – neues Feature von Google

Youtube ermöglicht es automatisch Gesichter in einem hochgeladenen Video unkenntlich zu machen. Durch das neue Feature sollen etwa Aktivisten anonym bleiben können, die Strafen vom totalitären Regime erwarten können.

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Die neue Funktion ermöglicht es Videos auf Youtube online zu stellen, die heißes Protest-Material beinhalten. Gesichter der Aktivisten müssten nicht mehr sichtbar sein. Das trägt zum Identitätsschutz bei. Sogar Eltern können Videos ihrer Kinder hochladen ohne der Welt die Gesichter der Kinder präsentieren zu müssen.

Youtube-Gesichter unkenntlich machen

Youtube-Gesichter unkenntlich machen (Bild: Youtube)

Menschen können Videos hochladen und ihre Meinung öffentlich kundtun, etwas was sie sonst vielleicht nicht tun würden. Das Feature kann dabei sehr einfach angewandt werden. Nach dem Video-Upload können Nutzer per Video-Manager das Video nachträglich bearbeiten.

Es müssen unter “Verbesserungen” die zusätzlichen Funktionen aufgerufen werden. Die Option “Alle Gesichter unkenntlich machen” verpixelt alle Gesichter im Video. Die Bestimmung, was ein Gesicht ist und was nicht, übernimmt ein Algorithmus des Videoportals. Entweder es werden alle Bilder unkenntlich gemacht oder keins. Das ursprüngliche Video wird gelöscht. Vorher kann der Nutzer das Original mit dem bearbeiten Video vergleichen.

99,7 prozentige Erkennung

Die Erkennung von Gesichtern funktioniert heute bereits sehr gut. Youtube deutet aber darauf hin, dass dies noch nicht 100-%ig funktioniert. So sei es möglich, dass Gesichter wegen Beleuchtung und bei bestimmten Winkeln nicht richtig erkannt werden. Wer mit der Unkenntlich-Machung nicht zufrieden ist, sollte das Video nicht veröffentlichen oder privat halten. Die Treffsicherheit soll dennoch 99,7 Prozent betragen.

Google lässt sich Gesichtererkennung in Videos patentieren

Fast zeitgleich mit der neuen Funktion wurde auch ein Patentantrag des Mutterkonzerns Google veröffentlicht. Darin sichert sich das Unternehmen die automatische Erkennung und Zuordnung von Gesichtern auf Videos. Bereits am 14. Juli 2008 stellte Google den Patentantrag. Rund zwei Jahre später ist das Verfahren von der amerikanischen Patentbehörde gesichert worden. Darin werden nicht nur die Erkennung von Gesichtern beschrieben, sondern auch deren Speicherung von verschiedenen Ansichten in einer Datenbank.

Das folgende Video demonstriert die Funktion:

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Über Eugen

Eugen studiert Informatik und kommt aus ursprünglich aus Hamburg. Als echter "Social Network"-Fan ist er ständig auf der Suche nach News zu Facebook, Google+ und Twitter unterwegs. In seiner Freizeit spielt er Badminton.
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