Mozilla hat die neue Version 12 vom Firefox-Browser freigegeben. Für Mac OS X, Linux und Windows kann das Update heruntergeladen werden. Neu sind die Updates, die sich ohne zutun des Nutzers im Hintergrund abspielen.
Standardmäßig aktualisiert sich Mozillas Firefox in der Windows-Version von selbst. Silent Updates sind für die Linux- und “Mac OS X”-Version ab Firefox 14 geplant. Wer möchte, kann während der Installationsroutine die automatischen Updates aber auch deaktivieren. Alternativ ist dies auch nachträglich unter “Erweitert”->”Update” in den Optionen möglich. Als Nutzer muss man keine Anfrage der Benutzerkontensteuerung (UAC) mehr bestätigen. Das Update wird im Hintergrund ausgeführt – so kennen wir es auch von Chrome seit Version 16. An den Neustart erinnert Firefox nach 24 Stunden, falls der Nutzer den Browser nicht ohnehin zwischenzeitlich selbst neugestartet hat.
Neu ist auch die SpeedDial-Ansicht. Sie lässt sich über “about:config” in der URL-Adressleiste konfigurieren. Unter der erweiterten Konfiguration muss der Wert “browser.newtabpage.enabled” auf “true” und “browser.newtab.url” auf “about:newtab” gesetzt werden. Die SpeedDial-Ansicht zeigt sich nach Öffnung eines neuen Tabs und zeigt neun häufig genutzte Webseiten an.
Hinweis zur SpeedDial-Aktivierung: Änderungen unter “about:config” sollten mit Bedacht gemacht werden. Änderungen können Schäden anrichten. Daher sollten dies nur fortgeschrittene Benutzer machen.
“Mac OS X”-Nutzer sind etwas enttäuscht – so bietet Firefox 12 nach wie vor keine Unterstützung für den Vollbildmodus. Wer diese nachrüsten möchte, muss mit Plugins und Tools den Browser erweitern.
Zu den weiteren erfreulichen Updates gehören auch Fehlerbereinigungen und Performance-Steigerungen. So hatten insbesondere Mac OS X Nutzer Performance-Verluste von WebGL. Kleine Änderungen hat Mozilla weiterhin eingepflegt, so auch die Zeilenummern in der Quellcode-Ansicht.
Der Umstieg von Googles Chrome wird ebenfalls erleichtert. So werden Erweiterungen ebenfalls mit dem Firefox-Browser synchronisiert. Weiterhin hat Mozilla einige Bedienelemente zum Abspielen von Videos und Sounds in HTML5 angepasst. Noch nicht umgesetzt wurde die Autovervollständigung von URLs. Laut Firefox soll diese nützliche Funkion, wir kennen sie von Chrome, in Firefox 14 geschehen.
Firefox 12 kann entweder über automatische Updates oder über per manuellem Download bezogen werden.
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