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Facebook fragt Nutzer nach Freunden mit Pseudonymen aus

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Facebook fragt Nutzer aus, ob Freunde den echten Namen angegeben haben. Nutzer sollen die eigenen Facebook-Freunde verpfeiffen. Für das Social Network ist dagegen alles nur ein Test. Damit soll unhöfliches Verhalten bekämpft werden – so Facebook.

“Ist dies der echte Name deines Freundes?” – so eine Frage in einem Fenster erhalten einige Nutzer des sozialen Netzwerks. Sie können die Frage mit einer der vier Antwortmöglichkeiten “Ja”, “Nein”, “Ich kenne diese Person nicht” oder “Ich möchte nicht antworten” beantworten. Facebook-Nutzer werden also genötigt die eigenen Freunde zu verraten. Dennoch kann die Aussage auch verweigert werden. Zumindest soll die Meldung “keinen Einfluss auf das Konto des Freundes” haben.

Facebook Pseudonyme

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Test zu statistischen Zwecken

Facebook selbst hat bereits eine Stellungnahme abgeliefert: Die Daten sollen anonym zu statistischen Zwecken ausgewertet. Keine genauen Informationen gab es dazu, ob die Neuerung breit eingeführt wird. Bisher sehen nur einige wenige Nutzer die Frage.

Klarnamen sind bei Facebook Pflicht

Bei Facebook herrscht, wie auch bei Google+, die Klarnamenspflicht – sie ist in den Nutzungsbedingungen geregelt. Verhindert werden soll auf diese Weise Rufschädigung, wie sie oft im Internet auftritt. Ein weiterer Grund könnten Vermarktungszwecke sein. Nur bei echten Namen ist personalisierte Werbung möglich. Facebook selbst hat kein Interesse daran, dass Nutzer sich mehrfach unter verschiedenen Namen anmelden – auch wenn dies die Nutzerzahlen künstlich in die Höhe treiben würde. Daher ist das Social Network auf Jagd nach Pseudonymen. Denn nicht jeder hält sich an die Regel.

Für Facebook-Nutzer kann es viele Gründe geben sich nicht mit dem echten Namen anzumelden. So können sie nicht daran interessiert seine ihre Daten zu Werbezwecken zur Verfügung zu stellen. Weitere Gründe können der Schutz vor Stalking oder sogar die Existenz sein. Über Facebook kommunizieren Regimekritiker in totalitären Staaten. Bei Verwendung von Klarnamen würden sie besser verfolgt werden.

Zuletzt berichteten wir von der Übernahme von Face.com durch Facebook. Ca. 48 Millionen Dollar wurde für den Dienst zur Gesichtserkennung bezahlt.

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Über Eugen

Eugen studiert Informatik und kommt aus ursprünglich aus Hamburg. Als echter "Social Network"-Fan ist er ständig auf der Suche nach News zu Facebook, Google+ und Twitter unterwegs. In seiner Freizeit spielt er Badminton.

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