Angebliche Bilder von Apples nächstem iPhone sind erneut aufgetaucht. Diesmal soll ein japanischer Reparaturshop aus Einzelteilen das Smartphone zusammengesetzt haben. Die vermeintliche Veröffentlichung im Spätsommer rückt immer näher.
Die Fotos der Webseite iLab zeigen ein eingebliches iPhone 5, welches aus Einzelteilen zusammengesetzt wurde. Die Bauteile sollen aus der Foxconn-Produktion geschmuggelt sein. Auffällig an den Fotos ist der im Vergleich zum aktuellen iPhone 4S etwas dunklere Rahmen und die abgerundeten Ecken. Verändert sind auf den Bildern auch Lautsprecher und Mikrofon-Steckplätze.
Bestätigt werden mit den Fotos die Gerüchte um einen kleineren Dock-Connector an dem das Stromladekabel angeschlossen wird. Bislang gab es einen 30-poligen Anschluss. Der verkleinerte Computer- und Stromanschluss soll nur noch 19-polig sein. Die Rückseite des iPhone 5 wird hauptsächlich aus Metall (Aluminium) bestehen, wenn die Fotos sich als echt erweisen.
Bei der Zusammensetzung handelt es sich lediglich um das Gehäuse mit einigen Steckverbindungen. Nicht verbaut sind Display und Platinen im Inneren. Der Anschluss für Kopfhörer wandert an die Unterseite des iPhones. Das zusammengesetzte iPhone soll aber mit Skizzen der nächsten Generation übereinstimmen, die Zubehörhersteller haben. Unbekannt ist, wie die Reparaturseite an die Einzelteile gelangt ist.
iPhone-Vorstellung am 12. September?
Medien erwarten das iPhone 5 (6. Generation) im Spätsommer bzw. Herbst. Das Tech-Magazin iMore geht von einer Vorstellung am 12. September aus. 9 Tage später soll das iPhone 5 am 21. September zum Verkauf freigegeben werden – laut iMore. Bislang ließ Apple ein iPhone-Modell jeweils ein Jahr auf dem Markt bis ein neues herausgebracht wurde. Lediglich mit dem iPhone 4 geriet der Rhythmus etwas durcheinander.
Ob die Fotos von iLab Factory wirklich echt sind, ist bislang unklar. Apple hält sich bedeckt. Angesichts der starken Konkurrenz würde aber eine Veröffentlichung eines neuen iPhones im September und Oktober Sinn machen. Spätestens seit dem Galaxy S3 und Android 4.0 braucht sich das Samsung vor Apple mit dessen iOS und iPhone nicht mehr verstecken.


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