Suchmaschine Google zeigt am heutigen 30. Mai ein Google-Doodle zu Ehren von Peter Carl Fabergé. Der russische Juwelier war bekannt mit seinen mit Schmuck verzierten Fabergé-Eiern aus Metall.
Carl Peter Fabergé ist am 30. Mai 1846 in Sakt Petersburg geboren. Im Jahr 1872 übernahm er das Juweliergeschäft seiner Vaterns. Zusammen mit seinem Burder restaurierte er zahlreiche Schmuckstücke und schätzte ihren Wert. Daraus kam ihm die Idee Prunkstücke im altrussischen Stil nachzumachen.
Ein richtiger Durchbruch gelang ihm dann als er eines seiner ersten Fabergé-Eier an Kaiser Alexander III. verkaufen konnte. Dafür erhielt er sogar eine Goldmedaille. In den nachfolgenden Jahren fertigte er weitere Eier an, die er an bedeutende Menschen schenkte.
Fabergé hatte mehr als 700 Mitarbeiter
Neben den Eiern fertigte seine Familie aber auch günstigen Modeschmuck mit unedlen Metallen und Strass im westlichen Stil an. Zuletzt hatte das Unternehmen mehrere Niederlassungen in Moska, Kiew, London und Odessa und mehr als 700 Mitarbeiter – das Unternehmen wurde zu Russlands größten Juwelen-Händler/-Hersteller. Insgesamt 150.000 Stücke konnte die Familie herstellen. Das teuerste Fabergé-Ei hatte einen Wert von stolzen 30 Millionen Dollar. 1897 erhielt Fabergé den Titel des Königlichen Hofgoldschmieds.
Sein Erfolgszug endete mit der russischen Oktoberrevolution 1917. Seine Geschäftsanteile verkaufte er und floh ins Ausland. Acht der Fabergé-Eier sind seitdem verschollen. Zehn Stück sind in einer Kammer des Kreml und drei Stück besitzt die britische Queen.
Heute ist nur noch der Juwelenhersteller Victor Mayer autorisierter Werkmeister, der die traditionellen Arbeiten von Fabergé weiterführt. Der Goldschmied und Juwelier Peter Carl Fabergé ist im Alter von 74 Jahren am 24. September 1920 gestorben.
Google Doodle für Peter Carl Fabergé
Das heutige Google Doodle zeigt sechs Farbergé-Eier, die für den Google-Schriftzug stehen. Klickt man auf das Logo, wird man zur Suchphrase “Peter Carl Fabergé” weitergeleitet. Aus dem ersten und letzten Ei lassen sich die Buchstaben “G” und “e” erahnen. Die einzelnen Eier in den Farben rot, grün, blau und gelb sind verziert und sehen prunkvoll aus. Sie bestehen aus Metall und haben wertvolle Edelsteine. Abschließend noch ein Video des Google Doodles.
Zuletzt brachte der Internetkonzern Google das Zerg Rush Easter Egg – ein Mini-Spiel bei dem es galt die kleinen “O”s abzuschießen bevor sie die Suchergebnisse auffressen.
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