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Chinesische Hacker greifen erneut USA, Google und Microsoft an

Vor drei Monaten hatte die Volksrepublik China einen Hackerangriff auf die Vereinigten Staaten von Amerika gestartet. Nun ist es wieder so weit: Wie die New York Times berichtet, gab es wieder Cyber-Attacken.

China Hacker

Chinesische Hacker attackieren die USA

Zuletzt wurden die New York Times und das Wall Street Journal Opfer von Hacks. Es wurden verschiedene Daten von US-Firmen und sogar der US-Regierung ausspioniert. Dahinter sollten nach amerikanischen Sicherheitsexperten die Einheit 61398 (Wer ist die Einheit 61398?) stecken. Sie soll die mutmaßliche Cyberwar-Einheit Chinas sein zu der mehrere tausend englischsprachige Mitglieder mit hervorragenden Englischkenntnissen gehören sollen. Das liegt nun drei Monate zurück.

Auch bei diesem Angriff soll die Einheit dahinter stecken, wie das private Sicherheitsunternehmen Mandiant behauptet. Welche Firmen genau betroffen sind, gab man aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht bekannt. Gerüchten zufolge sollen das CocaCola und Lockheed Martin sein. CocaCola wurde bereits in 2009 Opfer der Einheit 61398.

Chinesische Hacker verschaffen sich Zugriff zu Google-Servern

Auch der Internet-Riese Google wurde von chinesischen Hackern angegriffen. Sie sollen sich Informationen zu Überwachungen von US-Bürgern beschafft haben. Ziel sind ganz klar die Überwachungsaktivitäten des FBI, wie die Washington Post berichtet. Wie viele vertrauliche Informationen die Hacker stehlen konnten ist bisher unklar. Klar ist aber, dass sie viele vertrauliche Informationen und Gerichtsbeschlüsse sichern konnten. Es soll sich um Aktivitäten der Personen bei Google handeln. So wurde etwa der E-Mail-Verkehr gespeichert. So ein Angriff könnte weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen: Es könnten Spione aus dem Land geschafft, falsche Informationen eingebracht und Beweise vernichtet werden – um nur einige Szenarien zu nennen.

Microsoft ebenfalls betroffen

Im Gegensatz zu Google und dem FBI gibt Microsoft zu Opfer der Hacker-Angriffe gewesen zu sein. Microsofts Spezialist für Cyber-Kriminalität, David Aucsmith, gab sogar ein Statement gegenüber der „Washington Post“ ab zu möglichen Gründen, warum es gerade Microsoft und Google getroffen hat: „Es ist leichter ein Unternehmen zu hacken als in ein FBI-Gebäude einzubrechen“.

Chinesische Hacker machen Werbung auf IT-Messen

Wie es scheint, wollen die Chinesen auch in Zukunft die Hacker-Angriffe nicht unterlassen. Auf IT-Messen und an Universitäten wird sogar aggressiv damit geworben in fremde Systeme einzudringen. Der „Job“ eines Hackers wird sogar schmackhaft gemacht: „100.000 US-Dollar verdient ein guter Hacker in China“. Hacker-Unternehmen wie Nanjing Xhunter Software werben auf der IT-Security-Messe in Peking damit jeden PC in China angreifen können. Sie kopieren Festplatten und versuchen PC-Systeme mit Keyloggern, wenn die Bezahlung stimmt. Andere Hacker geben offen zu für die chinesische Armee und Geheimdienste gearbeitet zu haben. Viele erhalten ihre Aufträge von der Regierung, weil diese gut bezahlt. Die bereits oben angesprochene Hackereinheit 61398 wird von einigen Hackern in Stellengesuchen sogar als ehemaliger Arbeitgeber angegeben.

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Über Olaf

Olaf kommt aus Dortmund und ist unser Tablet- und Smartphone-Spezialist. Er hat sich besonders auf Android-Tablets eingeschossen und besitzt aktuell das Samsung Galaxy Tab 10.1N und ein Galaxy S3 vom gleichen Hersteller.

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