Wie Apple in einer E-Mail bekannt gab, wird der Online-Dienst iWork.com abgeschaltet. Auf in iWork gespeicherte Dokumente können Kunden noch bis 31. Juli zugreifen. Damit schließt Apple den im Januar 2009 gestarteten Dienst.
Noch in der Beta-Phase wurde iWork von der iCloud überholt und hat deswegen die öffentliche Beta nie verlassen. Aus einem der Büroprogramme Pages, Keynote oder Numbers heraus können iWork-Nutzer Dateien im Internet speichern. Diese werden dann mit anderen geteilt oder verwaltet. Bei Apples iCloud speichern Nutzer nicht nur iWork-Files, sondern auch Musik und Fotos im Netz. Daher kommt die Schließung auch dem Clouddienst entgegen. Apple will jetzt die Cloudstrategie auf iCloud konzentrieren. iWork.com sei hier überflüssig, so Apple.
Beachtlich sind die Nutzungs-Statistiken von iCloud. Apples Angaben zufolge wurden mehr als 40 Millionen Dokumente von Millionen von Kunden auf den Servern des Konzerns abgelegt. Verbesserungen von iWork gab es erst im November. Apple hatte dafür sogar noch geworben.
Sichern von iWork-Dateien
Noch bis zur Abschaltung empfielt Apple in der E-Mail allen Nutzern die Dokumente zu sichern. Für eine Anmeldung auf iWork.com ist die Apple-ID notwendig. Unter “Shared Documents” kann der Download durchgeführt werden. Für einen Export kann der Nutzer zwischen PDF oder MS-Office und iWork wählen. Empfohlen ist die Datensicherung rechtzeitig noch vor dem 31. Juli, da sie nach dem Tag nicht mehr im Internet zu finden sind.
In Zukunft werden Clounddienste unserer Meinung nach weiter an Wichtigkeit zunehmen. Sogar Apple-Konkurrent Microsoft hat im neuen Betriebssystem Windows 8 einen Cloud-Speicher. Zu beachten gibt es noch etwas: Aktuell ist die iWork-Anwendung nicht in MAC OS X integriert. Auch bietet iCloud noch weniger Funktionen und aktuelle Programme können damit nicht arbeiten.
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