Nicht mehr als ein Gerücht – die Steam-Box Spielekonsole wird es in nächster Zeit nicht geben. In einem Statement löste Valve selbst auf und gab bekannt, dass keine selbst entwickelte Konsole auf den Markt kommen wird. Spekulationen zufolge sollte sie auf der E3 in diesem Jahr vorgestellt werden.
Ein Foto eines Valve-Mitarbeiters sorgte erst vor einigen Tagen für Aufsehen. Greg Coomer postete per Twitter ein Foto eines Mini-PCs (wir berichteten). Schnell wurde spekuliert über einen Prototypen einer Steam Box. Spielefans vermuteten eine neue Spielekonsole von Valve auf dem Foto. Doch Valve arbeitet zur Zeit an keiner Hardware für eine Spielekonsole.
Doug Lombardi, Marketing Director bei Valve, dementierte die Gerüchte und gab gegenüber Kotaku bekannt, dass auf dem Foto kein Prototyp der Steam Box sei. Stattdessen sollen laut Lombardi im Rahmen von “Big Picture Mode UI” Valve-Spiele auf Computer-Systemen getestet werden. Big Picture Mode UI soll eine neue Benutzeroberfläche bei Steam sein, die die Darstellung der Valve-Software auf großen Bildschirmen und Projektoren verbessern soll. Bereits seit Half-Life (erste Version) sollen Software-Systeme bei Valve im Einsatz sein, um neue Software zu testen, die dem angeblichen Prototypen ähneln.
Mit einer neuen Spielekonsole brauchen Gaming-Fans also vorerst nicht zu rechnen. Valve arbeitet weiterhin an biometrischen Feedback. Rückschlüsse auf eine Entwicklung von Hardware für eine Steam Box sollen laut Lombardi dennoch nicht geschlossen werden.
Gänzlich ausschließen wollte Lombardi eine Spielekonsole mit eigener Hardware allerdings auch nicht. Die Hoffnung bleibt also Gamern weiterhin erhalten.
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