Der 1. Mai ist in über 20 Ländern ein gesetzlicher Feiertag. Er ist der Tag der Arbeit. Bereits seit vielen Jahren gibt es ihn unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder in Frankreich. Google ehrt den Tag mit einem eigenen Doodle.
Im Mittelpunkt stehen in Deutschland am Tag der Arbeit die Arbeitsbedingungen, sowie die Arbeitslöhne. Typischerweise wird in Deutschland auch demonstriert. Auch einige Politiker fordern Mindestlöhne. In anderen Staaten sind die Sitten anders. So erhalten in China Schulkinder drei freie Tage. In Frankreich werden Maiglöckchen als Symbol des Frühlings und als Glücksbringer verschenkt. In Japan steht der Tag im Zeichen der Dankbarkeit für gegenseitig geleistete Arbeit.
Entstehung vom Tag der Arbeit
Ursprung vom Tag der Arbeit ist im Jahre 1889 in den USA. Vorher forderten US-Gewerkschaften den Acht-Stunden-Arbeitstag. 11 bis 13 Stunden Arbeit pro Tag waren zu der Zeit die Regel. Linke Parteien riefen auf den 1. Mai zum Tag der Arbeiterklasse zu machen. Andere Bezeichnungen für den Tag der Arbeit sind seitdem auch der Maifeiertag und der “Kampftag der Arbeiterbewegung”. Warum genau der 1. Mai? Typischerweise wählte man früher den ersten Maitag als Tag an dem Beruf oder/und Wohnort häufig gewechselt wurden.
Bei uns in Deutschland wurde der 1. Mai erst im Jahr 1934 von den Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag gemacht (“Feiertag der nationalen Arbeit”). Im Jahr 2012 steht der Tag der Arbeit laut DGB unter dem Motto “Gute Arbeit für Europa – gerechte Löhne und soziale Sicherheit”.
Tag der Arbeit Google Doodle
Das Google Doodle vom heutigen 1. Mai zeigt eine Frau mit Latzhose und einem Werkzeugkoffer. Sie stämmt das Google-Logo. Sie wirkt stark – Google untermauert dies mit dem Metall-Look des Logos. Würde das Logo wirklich aus Stahl sein, wäre es mehr als 100 Kilogramm schwer.
Etwas ungewöhnlich ist es schon, dass die Suchmaschine Google uns gerade eine Frau zeigt. Im Zeichen der historischen Arbeiterbewegung ist es eher ungewöhnlich. Möglicherweise spielt Google auch auf die nach wie vor unverhältnismäßige Bezahlung von Frauen und Männer bei gleicher Arbeit, sowie die niedrigen Frauenquote in Spitzenpositionen, an.
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