Bing bietet eine neue Funktion für Facebook-Nutzer an. Diese können dadurch Fotos der eigenen Kontakte durchsuchen. Durch die Integration des sozialen Netzworks versucht die Suchmaschine Google Konkurrenz zu machen.
Microsoft hat in der eigenen Suchmaschine Bing eine neue Funktion mit der Bezeichnung “Friends Photos” eingeführt. Aktuell befindet sich das Feature in einem noch nicht fertigem Beta-Stadium. Nutzer melden sich dazu mit den Facebook-Login-Daten an.
Anschließend sehen Bing-Nutzer nicht nur die eigenen Facebook-Fotos, sondern auch die von Freunden, sowie in der Timeline sichtbare Bildinhalte aufgelistet. Eine Sortierung der Aufnahmen nach eigenen Vorstellungen ist möglich.
Fotos von Facebook-Nutzern auf Bing durchsuchen
Mit Stichwörter und Namen können Bilder in Alben durchsucht werden. Bing nutzt dabei Autovervollständigung – bei der Eingabe einzelner Buchstaben werden bereits Vorschläge für Facebook-Namen gemacht. Nutzer können, wie auch auf Facebook, die Fotos kommentieren. Ian Lin beschreibt im Bing-Blog, dass täglich mehr als 300 Millionen Bilder auf Facebook online gestellt werden. Nutzer machen nichts so gerne wie Facebook-Fotos anzuschauen. Mit der Bing-Integration ist dies nun weitaus einfacher.
Microsoft investierte Ende 2007 rund 240 Millionen Dollar in Facebook. Damit sicherte sich Microsoft 1,6 Prozent vom damals drei Jahre alten sozialen Netzwerk. Beide Unternehmen sind seit einigen Jahren Geschäftspartner. Google geht einen ähnlichen Weg: Allerdings integriert die beliebteste Suchmaschine das eigene soziale Netzwerk Google+ in den Suchergebnissen und versucht dieses dadurch bekannter zu machen.
Bing Friends Photos
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