Händler GAME in Australien hat Insolvenz angemeldet. Tragisch ist dies für viele User, die eine Kopie von Diablo 3 bestellt haben. Sie erhalten weder Geld, noch Diablo 3 zugesandt.
Vorbesteller von Diablo 3 bei GAME in Australien werden verärgert sein. In einer E-Mail erhielten die Betroffenen Informationen über ein Treffen mit dem Insolvenzverwalter PwC. Demnach sollen die GAME-Läden in Australien nicht mit dem Spiel versorgt werden. Grund dafür scheint zu sein, dass man die Kopien nicht bezahlen kann. Daher sollen auch Vorbestellungen von Diablo 3 bei GAME nicht ausgeliefert werden. Außerdem erhalten Vorbesteller getätigte Vorauszahlungen nicht erstattet. In der E-Mail befand sich eine E-Mailadresse an die sich GAME-Kunden wenden können.
Was Diablo 3 Vorbesteller tun können
Eine Verrechnung der Zahlung mit einem anderen nicht veröffentlichten Titel oder anderen Spielen sei nicht möglich, so ein Leiter eines GAME-Stores in Australien. Lediglich Kreditkarten-Zahler haben eine Chance auf ihr Geld. Sie können versuchen über das Kreditkartenunternehmen das Geld wieder zu holen.
Es bleibt allen anderen Käufern nichts anderes übrig als sich als Schuldner von GAME zu melden. Hierfür muss eine Kopie des Kaufbelegs an PwC gesandt werden (Adresse siehe nachfolgend). Dann werden Kunden ungesicherte Gläubiger. Die Chance das Geld zurück zu erhalten ist gering – zumindest stehen viele weitere Unternehmen und Kunden noch vor den Vorbestellern.
C/Mary Mullins
PwC
GPO Box 2650
NSW 1171
Diablo 3 Launch heute Nacht
Währenddessen konnten die ersten Spieler heute Nacht ab 00:00 Uhr bereits Diablo 3 spielen. Wie zu erwarten war der Andrang sehr groß. Diablo 3 Server waren ausgelastet und einige User konnten Foren-Einträgen zufolge sich nicht einloggen. Fehler 33 (Wartungsarbeiten), Fehler 37 (Server ausgelastet), Fehler 75 (Battle Net Dienst down) und andere Fehlermeldungen mussten sich Käufer die erste Stunde ansehen.
Bei Diablo 3 handelt es sich um ein Rollenspiel von Blizzard. Der Spieler spielt einen Helden und kämpft gegen das Böse. Ihm stehen fünf Klassen zur Verfügung: Barbar, Hexendoktor, Mönch, Magier und ein Dämonenjäger. Mit Waffen und Zaubersprüchen werden Monster bekämpft. Dabei steigt der Charakter in Leveln (maximal Level 60) auf und wird immer stärker. 12 Jahre lang mussten Fans auf den Nachfolger von Diablo 2 warten. Kein Spiel erreichte mehr Vorbestellungen auf Amazon. Experten rechnen mit 3,5 Millionen Verkäufen im ersten Jahr.
Gameplay der Open Beta von Diablo 3:
[via Kotaku.com]
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