Zu Ehren eines der bekanntesten US-amerikanischen Karikaturisten und Comiczeichners zeigt die Suchmaschine Google am 15. Oktober ein interaktives Doodle. Die erste Folge seines Comics “Little Nemo in Slumberland” drucke die Zeitung “New York Herold”. Daraus entstand einer der ersten Trickfilme überhaupt.
Am 15. Oktober vor 107 Jahren startete die erfolgreiche Comicreihe “Little Nemo” von McCay. Heute ehrt Google den Comiczeichner mit einem eigenen Google Doodle, welches sich mit jedem Klick erweitert. Es erzählt eine kurze Story vom kleinen Nemo. Aus seinem Bett fällt der kleine Nemo durch ein Loch in die surreale Traumwelt. Über einen kleinen Pfeil an der Seite fällt er von Traum zu Traum bis er in einen Ozean fällt und erwacht. Google hat dem Comic den Titel “Little Nemo in Google-Land” gegeben. Nach der letzten Szene leitet Google auf den Suchbegriff “Winsor McCay” weiter.
Die komplette Story haben wir nachfolgend zusammengestellt:
Er war einer der Pioniere, wenn es um die früheren Comics geht. Auf der Idee basierend gezeichnete Bilder zu animieren wurden heutige Filme wie “Avatar” oder “Madagaskar” erschaffen. Erstmals erschien McCays Bildergeschichte “Little Nemo im Slumberland” (zu deutsch “Der kleine Nemo im Schlummerland”) am 15. Oktober 1905. Im Mittelpunkt steht der kleine Nemo. Stehts versucht er in’s Schlummerland zu gelangen, um dort mit einer Prinzessin Abenteuer zu erleben. In jedem Comic gibt es eine Szene, die den Höhepunkt darstellt: Nemo wacht auf. So richtig berühmt wurde der Comic allerdings erst nach seinem Tod.
1911 hatte McCay die Idee aus seinem Comic einen Kurzfilm zu machen. Für eine Produktion wandte er sich an James Stuart Blackton – den ersten Zeichentrickfilm-Ersteller überhaupt. Little Nemo wurde als Film ein großer Erfolg. Daraufhin gründeten in den 20ern zahlreiche Filmstudios, unter anderem Walt Disney, welches später Mickey Maus erfand.
Das Leben von Winsor McCay
Zenos Winsor McCay wurde am 26. September 1871 in Spring Lake geboren. Er arbeitete als Karikaturist für Tageszeitungen und als Grafiker in der Werbung. Zu seinen bekanntesten Comicserien zählte “Little Nemo in Slumberland”. Nach seiner Aussage inspirierte ihn sein Sohn Robert im Jahr 1909 ein Daumenkino nach Hause brachte bei dem sich Bilder bewegten. Sein bekanntestes Werk “Gertie the Dinosaur” lief über 12 Minuten. Dabei sprach er zum Dinosaurier auf der Bühne und warf diesem sogar Essen zu. Ein halbes Jahr ging er quer durch die USA damit auf Tour. Im Jahr 1934 starb McCay an intracerebralen Blutung.
Winsor Mccay – Doodle zum 107. Geburtstag
Nerdzine Technik-Magazin rund um Smartphones, Gadgets und Computer
