WhatsApp sendet in der neuen Version sämtliche Daten verschlüsselt, so heißt es in einem Foreneintrag eines WhatsApp-Entwicklers. Vorher kam jede Menge Kritik, weil in offenen Netzwerken die unverschlüsselten Daten leicht abgefangen werden konnten.
Lange bestand die WhatsApp Sicherheitslücke von der wir hier bereits berichteten. Mit dem Tool WhatsApp Sniffer konnte in einem offenen WLAN der gesamte Datenverkehr bequem mitgeschnitten werden.
Ein WhatsApp-Entwickler schrieb nun in einem Forenbeitrag vom 15. August, dass sämtliche Daten verschlüsselt versendet werden – vorausgesetzt beide Parteien nutzen die neueste Version. Das würde bedeuteten, dass WhatsApp einen Verschlüsselungs-Algorithmus eingeführt und den Messenger sicherer gemacht habe.
Verschlüsselungsmethode unbekannt
Um welche Verschlüsselungstechnik es sich handelt ist bislang unklar. Dennoch wäre dies ein wichtiger und erforderlicher Schritt. Viele Nutzer hatten dies beim Messenger bemängelt und sogar die App deinstalliert.
[post_list preset="relatedPosts_5"]Auf eine offizielle Stellungnahme warten wir nach wie vor. Wichtig ist es zu wissen, welche Verschlüsselungsmethode zum Einsatz kommt. Außerdem besteht noch ein Datenschutzproblem: Kontakte werden an die Server von WhatsApp gesendet und dort als Hash gespeichert. Zumindest gab Kevin C. in seinem Statement auch bekannt, dass die versendeten Nachrichten nicht auf den WhatsApp-Servern gespeichert werden. Nach der Zustellung sollen sie wieder gelöscht werden.
Mit WhatsApp können Nutzer unabhängig von Betriebssystem und Gerät Nachrichten kostenlos versenden. Für viele wird WhatsApp als der Tod der SMS gehandelt. Die Nachrichten können nämlich über das Internet versendet werden und beanspruchen lediglich das Datenvolumen des Mobilfunkvertrags.
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