Ein schweres Erdbenen der Stärke 8,7 fand in der Nähe von Sumatra statt. Nach Angaben der indonesischen Erdbebenwarte wurde sogar eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Das Zentrum des Erdbebens liegt etwa 500 Kilometer vor der Küste der Insel Sumatra. Für den gesamten indischen Ozean gilt eine Tsunami-Warnung.
Das Erdbeben ereignete sich der US-Erdbebenwarte (USGS) nach in 33 Kilometern Tiefe des indischen Ozeans. Das Zentrum des Bebens soll etwa 500 Kilometer vor der Provinzhauptstadt Banda Aceh liegen. Aufgrund von seismischer Auswertungen hab das Pacific Tsunami Warning Centre für den gesamten indischen Ozean den zweiten Watch-Status aus. Der Status entspricht dem zweithöchsten möglichen Status.
Bereits 2004 gab es ein schweres Erdbeben mit folgendem Tsunami von der indonesischen Provinz Aceh. Damals ging dem Tsunami ein Erdbeben der Stärke 9,1 voraus. Es starben etwa 230.000 Menschen – darunter auch mehr als 500 Touristen aus Deutschland. Damals traf der Tsunami außer Indonesien auch Sri Lanka, Indien und Thailand besonders hart. Insgesamt hinterließ der Tsunami Schäden in zwölf Ländern.
UPDATE: 11.04.2012 12:11 Uhr
Die Katastrophen-Schutzbehörde gibt auch für sechs Künstenregionen Thailands Tsunami-Warnungen aus. Bewohner dieser Regionen sollen sich in höhere Regionen begeben. Angaben zu Toten oder Verletzten wegen den Folgen des Erdbebens gibt es von offiziellen Stellen noch nicht.
UPDATE: 11.04.2012 12:33 Uhr
Die Stärke des Erdbebens wurde auf 8,6 zurückgestuft. Tsunamis dieser Stärke können eine Höhe von 3 Metern und eine Geschwindigkeit von 800 km/h erreichen. Aufgrund der Dauer ohne Eintreffen eines Tsunamis gehen einige Nachrichtenagenturen davon aus, dass sich der Tsunami verläuft und die Küste nicht oder nicht so stark trifft. Bislang gibt es allerdings noch keine Entwarnung.
UPDATE: 11.04.2012 12:53 Uhr
Vom pazifischen Tsunamiwarnzentrum wurde gemeldet, dass eine 17 Zentimeter hohe Welle das indonesische Banda Aceh erreichte. Eine endgültige Entwarnung gibt es noch nicht. Der indonesische Präsident beruhigte und gab bekannt, dass ersten Berichten zufolge es keine Toten und keinen Tsunami gäbe.
UPDATE: 11.04.2012 13:05 Uhr
Nach dem ersten Erdbeben der Stärke 8,7, kam es an der Küste vor Sumatra zu einem weiteren Schweren Beben der Stärke 8,8. Meldungen zu Schäden oder Toten sind bislang nicht vorhanden.
UPDATE: 11.04.2012 13:26 Uhr
Die Stärke vom zweiten Erdbeben wurde auf 8,1 korrigiert. Es besteht dennoch eine Tsunamiwarnung der indonesischen Erdbebenwarte. Die Warnung bleibt für 2 Stunden bestehen. Vorher waren die Wissenschaftlicher von einer Erdbebenstärke von 8,8 ausgegangen.
UPDATE: 11.04.2012 14:29 Uhr
Auch Kenia spricht eine Tunsami-Warnung aus. Rund um das Epizentrum sank der Meeresspiegel um rund 10 Meter. Die Katastrophenschutzbehörde rechnet mit Flutwellen mit einer Höhe zwischen 1,5 und 4 Metern – angesichts der Wellen fand eine Evakuierung der Bewohner der indischen Inseln Andamanen und Nikobaren auf höhere Gebiete statt.
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