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7,5 Millionen Nutzer haben haben DNS-OK.de aufgrund von DNS-Changer Trojaner genutzt

Bereits 7,5 Millionen Internetnutzer haben die Prüfung von der Internetseite www.dns-ok.de gemacht. Auf der Webseite lässt sich durch einen Aufruf überprüfen oder der eigene Computer vom Trojaner „DNS-Changer“ infiziert ist.

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Erstellt wurde die Seite vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Nachdem der DNS-Trojaner so durch die Medien ging, haben schon 7 Millionen Nutzer die Seite aufgerufen. Lediglich einige Tausend Rechner (mehr als 38.000) haben die „rote Meldung“ nach ersten Auswertungen erhalten, dass der eigene Computer von der Schadsoftware manipuliert wurde. Bei dem geringen Ausmaß fragen sich Kritiker bereits, warum ein so großer Wirbel um den DNS-Trojaner gemacht wird.

DNS-Changer leitet auf gefakte Webseiten weiter

Server und Webseiten werden mit IP-Adressen adressiert. Da sich alphanumerische Buchstaben leichter als IP-Adressen merken lassen, sorgt das DNS-System dafür, dass Domainnamen (z.B. www.nerdzine.de) aufgelöst werden. Als Nutzer wird also der Domainname eingegeben. Ein DNS-Server wandelt den Namen um und gibt die IP-Adresse weiter. Dadurch findet eine Weiterleitung zum Server statt auf dem die Webseite liegt.

Hacker haben dies ausgenutzt, um auf falsche Webseiten weiterzuleiten. Auf diese Weise konnten sie Umsätze in Millionen Höhe erwirtschaften. Dabei wurden dem Anwender Fake-Seiten angezeigt. Bis zu 33.000 Computer seien so pro Tag laut dem FBI manipuliert worden. Nicht selten wurden auf den Webseiten auch weitere Würmer und Trojaner dem unwissenden Nutzer untergejubelt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte: Schadprogramme konnten auch Zugangsdaten und private Daten ausspionieren.

Verantwortliche für DNS-Changer Trojaner bereits verhaftet

Schon im November 2011 hatte die Bundespolizei der USA (FBI) die Kriminellen verhaftet, die für den DNS-Changer verantwortlich sind. Ausgetauscht wurden auch die aufgesetzten DNS-Server gegen DNS-Server des FBIs. Die vollständige Abschaltung der DNS-Server ist am 8. März 2012 geplant. Eine Überprüfung der eigenen Geräte, zu denen übrigens neben Computern auch Tablets, Smartphones und Notebooks zählen, sollte jeder Nutzer machen, da sonst nach Abschaltung keine Webseiten mehr angezeigt werden.

DNS-Changer Test durchführen

Für den Schnell-Test wird lediglich die Seite www.dns-ok.de (erstellt von BSI, BKA und Telekom) aufgerufen. Wird eine grüne Statusmeldung mit dem Satz „Ihre DNS Konfiguration ist korrekt“ angezeigt, ist alles in Ordnung. Bei einer roten Statusmeldung „ACHTUNG! Ihre DNS-Konfiguration ist manipuliert“ werden dem Nutzer Vorgehensweisen zur Entfernung des Trojaners beschrieben.

DNS-OK DNS-Changer Trojaner

DNS-OK DNS-Changer Trojaner

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Über Roman

Roman kommt aus Hamburg und ist unser Software-Spezialist. Er beherrscht PHP und MySQL und kümmert sich daher oft um die Programmierung bei Nerdzine. Seine News drehen sich häufig um Betriebssysteme (Mac OS X, Windows) und Apps.

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