Betreiber von YouTube-mp3.org, Philip Matesanz, will gegen Youtube und Google kämpfen. Im Spiel steht sein Geschäftsmodell zur Tonaufzeichnung von Youtube-Videos. Dafür startete er eine Online-Petition und befragte Juristen zum Thema.
Mit einem Brief hatte Youtube ihn dazu aufgefordert seinen Dienst einzustellen. Jetzt steht der 21-Jährige Philip Matesanz im Kampf gegen Youtube. Er suchte sich zwei Rechtsanwälte zur Einschätzung der Lage von YouTube-mp3.org. Nutzer der Webseite können unter Eingabe der URL die Audiospur in eine Mp3-Datei exportieren.
Juristen schätzen YouTube-mp3.org als legal ein
Nach der Einschätzung der Juristen sei seine Webseite legal. Sie verwendet nicht die Youtube-Programmierschnittstelle und verletzte auch nicht die Nutzungsbedingungen. Mit dem Brief versuche Youtube nach Einschätzung der Rechtsanwälte das im Gesetz verankerte Recht auf Privatkopien einzugrenzen. Vielmehr müsse Youtube durch Verschlüsselung der Inhalte das Herunterladen durch Dritte verhindern. Erst dann dürfe Google rechtlich gesehen Dienste, wie den “Youtube zu Mp3″-Konverter, verbieten.
Online-Petition gestartet
In seinem Blogeintrag beschreibt Matesanz, dass bereits 2010 Google ohne Angabe von Gründen den Adsense-Account gesperrt habe und sämtliche Einnahmen einbehielt. Ein Vorgehen, welches nicht untypisch für den Suchmaschinengiganten ist. Matesanz ist dennoch redebereit: Er startete eine Online-Petition auf Change.org. Darin heißt es, er sei zu einer fairen Diskussion bereit, um Nutzern zu helfen. Mehr als 325.000 Personen haben bereits der Petition zugestimmt.
Konvertierung aktuell nicht möglich
Zum aktuellen Zeitpunkt können die Mp3-Dateien aus Youtube-Videos nicht ungewandelt werden. Für die Nutzung musste lediglich die URL eingegeben werden und YouTube-mp3.org lieferte den entsprechenden Download-Link. Dabei gewährleistet der Dienst eine Qualität von mindestens 128 kbit/s (Bitrate).
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