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Release Candidate (RC1) vom VLC Media Player 2.0 zum Download bereitgestellt

Entwickler vom VLC-Multimediaplayer haben den ersten Release Candidate (RC) für die zweite Version ihres Players veröffentlicht. Unter dem Codenamen „Twoflower“ rückt damit die finale Version der quelloffenen Abspielsoftware immer näher. Auffällig ist die neue Bedienoberfläche, die bei VLC 1.1 veraltet wirkte.

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Mehr Codecs und neue Oberfläche beim VLC 2.0

In schwarz oder grau lässt sich die VLC-Software bedienen. Wiedergabeliste und andere Funktionen befinden sich in einer einzelnen Seitenleiste. Veränderungen gibt es auch bei der Lizenzierung von internen Bibliotheken. Bei den Bibliotheken libVLC und libVLCcore bedeutet dies ein Update von Public Licence v2 (GPL) zu Lesser GNU Public Licence v2.1 (LGPL). Portierungen auf Android oder iOS werden dadurch erleichtert. Wir erinnern uns an die 2010 veröffentlichte Mac-Version von VLC, die wegen Lizenz-Problemen nachträgliche aus dem Appstore entfernt wurde.

VLC 2.0 für Windows

VLC 2.0 für Windows

Beliebt ist der Video LAN Client (VLC) bei Anwender aufgrund hoher Kompatibilität zu Video-Dateien. Bei der zweiten Version wurden weitere Codes hinzugefügt, so dass der Funktionsumfang noch weiter erhöht wurde. Sogar Blu-Ray Codecs sollen für den neuen VLC kein Problem mehr sein. Allerdings gilt die Blu-Ray-Unterstützung bislang als experimentell. Alle Änderungen am neuen Player hat das VLC-Team im Changelog festgehalten. Im Release Candidate können Anwender die Software testen. Grobe Fehler sind nicht zu erwarten.

Mac-, Linux- und Windows-Version vom VLC Media Player 2.0

Die für den Anwender markantesten Änderungen sind bei der Mac-Version sichtbar. Endlich sieht der Multimedia-Player auch aus, wie andere moderne Player. Mit schwarzem Design wird auch der Vollbildmodus von MAC OSX Lion unterstützt. Für die Installation auf einem Mac steht die Auswahl zwischen 32-, 64-Bit- und sogar als PowerPC-Version zur Verfügung.

VLC 2.0 für MAC OS X

VLC 2.0 für MAC OS X

Unter Windows ist VLC 2.0 ab der XP-Version mit Service Pack 2 mit allen Versionen kompatibel. Hierfür ist der Download einer Installationsdatei notwendig. Etwas komplizierter wird es bei VLC 2.0 für Linux. Hier muss zunächst der Quellcode kompiliert werden, um den Multimedia-Player zu nutzen. Große optische Veränderungen sollen bei der Linux-Version nicht getätigt worden sein.

Meinung der Redaktion Der VLC ist auch so bereits bei vielen Anwendern der Standard-Mediaplayer. Werden in der zweiten Version die Bedienoberfläche unserer heutigen Zeit angepasst und noch mehr Codecs unterstützt, wird sich der Video LAN Client 2.0 bei noch mehr Nutzern verbreiten.

Download VLC für MAC OSX: VLC RC1 (MAC OSX)
Download VLC für Windows: VLC RC1 (Windows)
Download VLC für Linux: VLC RC1 (Linux)

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Über Roman

Roman kommt aus Hamburg und ist unser Software-Spezialist. Er beherrscht PHP und MySQL und kümmert sich daher oft um die Programmierung bei Nerdzine. Seine News drehen sich häufig um Betriebssysteme (Mac OS X, Windows) und Apps.

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